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Schwestern auf Reisen

Mädels – Städtetrip nach Amsterdam

3 Berliner Mädels machen einen Städtetrip nach Amsterdam

Zu meinem 30. Geburtstag (der nebenbei bemerkt schon das eine oder andere Jahr her ist 🙂 ) habe ich von meinen 2 liebsten Mädels (Claudi meine Schwester und meine längste beste Schulfreundin Sanni) einen Mädelsurlaub mit freier Stadtwahl geschenkt bekommen.

Nach ein paar witzigen Unterhaltungen in unserer WhatsApp-Mädelsgruppe haben wir uns für einen 4-tägigen Städtetrip nach Amsterdam entschieden.

Es sollte also im April 2014 nach Amsterdam gehen – nur wie kommen wir hin und wo schlafen wir?

Die Frage der Anreise war relativ schnell geklärt. Wir fahren mit dem Zug - meine zwei Mädels aus Berlin und ich aus Mannheim. Treffpunkt: Amsterdam Centraal (Hauptbahnhof).

Städtetrip nach Amsterdam

Die Frage mit der Unterkunft war gar nicht so einfach, denn wir wollten ein citynahes, bezahlbares Zimmer für drei Personen. Ich persönlich finde citynah bei einem Städtetrip besser, da man so viele Sachen auch bequem zu Fuß erreichen kann und vielleicht auch Ecken entdeckt, die man sonst nicht so sieht.

Unsere Wahl fiel letztendlich auf die Amsterdam Harbour Apartments. Wie der Name schon verrät, sind die Apartments unweit des Hafens entfernt. Der Hauptbahnhof ist auch fußläufig zu erreichen, was für uns von Vorteil war.

Man kann verschiedene Apartments, je nach Anzahl der Personen, buchen. Sie sind modern und zweckmäßig ausgestattet, mit kleiner Küche und Padkaffeemaschine, Handtücher und Bettwäsche sind ebenfalls vorhanden. Alles in allem eine empfehlenswerte Unterkunft für einen Städtetrip.

Nach einer sehr entspannten Zugfahrt, Ankunft in Amsterdam und Schlüsselübergabe für das Apartment haben wir uns erstmal schnell eingerichtet und sind dann noch mal für einen kurzen ersten Spaziergang losgezogen.

Wir hatten uns vor dem Trip keine Gedanken gemacht was wir uns unbedingt angucken wollen. Wir wollten uns vom Wetter und dem Flair der Stadt leiten lassen.

Was also in Amsterdam unternehmen bzw. anschauen?

Unweit von unserer Unterkunft entfernt befindet sich die Openbare Bibliothek ( Stadtbibliothek) mit einer kostenlosen Aussichtsplattform. Diese hatte ich im Internet als Insider-Tipp rausgesucht gehabt. Also nichts wie hin. 🙂

Auf der Terrasse im 7. Stock (26 Meter) hat man einen wunderbaren rundum Blick über die Stadt. Wer sich für Bücher interessiert und nicht nur für die Aussicht kann eine wirklich imposante Bibliothek bestaunen.

Von der Bibliothek aus schaut man auf dem Wissenschaftszentrum NEMO.

Die Fassade besteht vollständig aus grünem Kupfer und ähnelt einem untergehenden Schiff. Auf das sanftabfallende Dach gelangt man über Treppenstufen und hat von dort oben einen tollen Ausblick. Der auch hier kostenlos ist. Bei schönem Wetter kann man es sich dort oben gemütlich machen.

 

Wissenschaftszentrum Nemo in am Hafen
Ausblick von der Stadtbibliothek

Lohnt sich die Fahrt mit dem Hop-on Hop-off Bus?

Wie auch in anderen Städten gibt es in Amsterdam die Hop-on Hop-off Busse.

Eigentlich immer eine gute Möglichkeit um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen. Man steigt einfach aus, schaut sich was an und steigt in den nächsten Bus wieder ein. Da das Wetter an einem unserer Tage leider nicht ganz so gut war, haben wir uns entscheiden diese Sightseeing-Tour mit dem Bus zu machen.

Für unseren Geschmack erwies es sich leider als wenig sinnvoll. Wir finden, dass alle sehenswerten Attraktionen fußläufig zu erreichen sind. Und für unseren Fotojunkie Claudi waren die Spaziergänge durch die Gassen und Kanäle natürlich auch viel interessanter.

Wer dennoch nicht alles zu Fuß laufen möchte, kann dann lieber eine Kanal-Tour mit einem der vielen Anbieter am Hafen machen.

Holländische Häuserfassaden
Holländische Häuser
Häuser in Amsterdam
Spaziergang durch die Gassen von Amsterdam
Spaziergang durch Amsterdan
Coffee Shop in Amsterdam

Pizza Lieferservice direkt aufs Boot

Wir hatten uns an unserem letzten Abend für eine Pizza-Cruise entschieden.

Richtig, im Preis enthalten ist eine Pizza nach Wahl und zum Abschluss noch ein Eis.

Wir hatten also ein Ticket für eine 1,5-stündige Tour gelöst und haben beim Betreten des Bootes unsere Pizzabestellung abgegeben. Auf der halben Strecke legt das Boot kurz an und der Pizzalieferant bringt die Pizza aufs Boot. Je nach Uhrzeit fährt man dann noch „total romantisch“ dem Sonnenuntergang entgegen.

Von unseren zwei Fahrten abgesehen, schlenderten wir so durch die Stadt und bestaunten die tollen Häuser, Kanäle und Türme. Was natürlich wunderbare Fotomotive für Claudi waren - bei Tag und bei Nacht. 🙂

Türme
Amsterdam at Night
Kanäle von Amsterdam

Umzug auf holländisch

Am Abreisetag ging unser Zug erst am Nachmittag und wir hatten noch etwas Zeit.

Wohin also mit unserem Gepäck? Wir haben in der Nähe vom Bahnhof eine Gepäckaufbewahrung gefunden (leider weiß ich nicht mehr wie es hieß und was es gekostet hat).

Nun konnten wir also die letzten Stunden noch ohne Gepäck durch die Stadt ziehen.

An diesem Tag wurden wir dann auch noch Augenzeuge eines Umzugs. Wir haben uns schon die Tage vorher gefragt wie die Einwohner wohl ihre Möbel in die Wohnungen bekommen, da die Häuser ja doch sehr schmal sind.

Wir haben die Antwort bekommen - große, sperrige Sachen werden über einen Seilzug durchs Fenster in die Wohnung gebracht. Ziemlich spektakulär wenn man es so von außen betrachtet. Aber ich kann euch beruhigen die Waschmaschine ist sicher in die Wohnung gekommen.

Unser Fazit für Amsterdam – auf jeden Fall eine Reise wert, auch ohne konkreten Sightseeing-Plan. 🙂

Umzug in Amsterdam
Fahrräder soweit das Auge reicht
Käse und Macarons
Outdoor-Toilette
Statue in Amsterdam

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4 Kommentare auf "Mädels – Städtetrip nach Amsterdam"

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Britta

Cooler Tipp mit den Appartments. Google ich gleich mal. Wir fahren auch bald mal wieder Amsterdam, ist immer so herrlich lässig dort!

Claudia

Gute Idee. Immer eine Reise wert. Wir wünschen viel Spaß und sind für News aus der Stadt offen 🙂

Nina

Oh man, nach Amsterdam müssen wir auch mal wieder! Das letzte Mal als wir dort waren haben mich übrigens besonders die Hot Dogs vom „Fat Dog“ begeistert! 😀

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Wir sind Kathi & Claudi, zwei Schwestern – örtlich voneinander getrennt, aber im Herzen immer vereint.
So ist auch dieses Projekt eine gemeinsame Leidenschaft – reisen und fotografieren vereint.
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